Ines Scheiblhofer
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Ein Kraut des Hochsommers: Beifuß

Beifuß
Beifuß

Der Beifuß (Artemisia vulgaris) ist ein Kraut, das mir ganz besonders ans Herz gewachsen ist. Er ist nahezu überall zu finden und kann uns vielseitig Gutes tun.

Auch unsere Vorfahren wussten darüber schon sehr genau Bescheid, bereits in der Steinzeit wurde mit Beifuß geräuchert, bzw. rieben sich die Schamanen mit Beifuß ab, um auf Astralreise zu gehen.

 

Er wird auch Mutter aller Kräuter genannt, da er eine so wichtige Stellung eingenommen hat.

Im Mittelalter meinte man sogar, mit Beifuß hellseherische Kräfte zu bekommen.

 

Hebammen haben ihn verwendet, um Frauen die Geburt zu erleichern, und haben wegen seiner wehenfördernden Wirkung den Bauch der Gebärenden mit dem Kraut eingerieben. Die Frauen hatten auch oft ein Büscherl davon in der Hand um die Geburt voran zu treiben. Da er frühzeitig Wehen auslösen könnte, soll Beifuß auf keinen Fall während der Schwangerschaft verwendet werden.

 

Auch als Sonnwendgürtel wurde der Beifuß verwendet. Mit diesem Gürtel um die Hüften sprang man über das Sonnwendfeuer und verbrannte ihn anschließend. Auch Thors Gürtel, der seine Kraft verdoppelte, soll aus Beifuß gewesen sein.

 

Man sagt, dass Beifuß alle körpereigenen Giftungsorgane anregt, und somit alles ins Fließen bringt.

 

Gepflückt wird der Beifuß sobald die Blüten sichtbar sind. Die Büschel kann man kopfüber an einem schattigen Ort zum Trocknen aufhängen.

 

Als Würzkraut ist der Beifuß besonders als Würze des Gänsebratens bekannt, da er fette Speisen leichter verdaulich macht und die Verdauung ankurbelt. Er regt stark die Magen- und Gallensaftproduktion an.

 

Der Beifuß vermörsert, zusammen mit anderen Kräutern und Salz vermischt, ergibt ein herrliches Kräutersalz.

 

Auch als Räucherpflanze tut der Beifuß gute Dienste! Das trockene Kraut auf Kohle verräuchert reinigt die Atmosphäre und schützt uns. Er eignet sich auch, um eine neu bezogene Wohnung oder ein Haus von alten Energien zu reinigen.

 

Wen das Räuchern mit heimischen Kräuter näher interessiert: im Herbst veranstalte ich wieder Workshops zu dem Thema: http://www.kraeuterwerk.at/kr%C3%A4uter-kurse/

 

 

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