Ines Scheiblhofer
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Sonnwend - Johanniskraut

Morgen ist Sommersonnenwende und damit der längste Tag des Jahres. Das war schon zu allen Zeiten ein Grund für ein großes Fest.

 

Viele Kräuter, die derzeit in voller Blüte stehen, wie Labkraut, Schafgarbe, Johanniskraut, Beifuß uvm. werden nun auch gepflückt und getrocknet. 


Besonders das Johanniskraut soll zu dieser Zeit seine stärkste Heilkraft entfaltet haben und wird immer zwischen Sonnwend und Johannistag (24.6.) gepflückt. 

 

Das Johanniskraut ist eine sehr lichtvolle Pflanze, die es auch in düsteren, dunklen Zeiten vermag, Sonne ins Herzen zu bringen.

 

Sowohl als Tee oder auch als Räucherung bringt es Licht ins Gemüt.

 

Das Johanniskraut-Öl gehört in jede Hausapotheke, da es bei Muskelverspannungen, Verbrennungen, entzündeten Insektenstichen, Sonnenbrand uvm. hilft (direkt vor einem Sonnenbad soll es jedoch nicht auf die Haut aufgetragen werden, das es photosensitiv macht). Hierzu werden ca. 1/3 Blüten um Johanni gepflückt und in 2/3 Olivenöl angesetzt. Dieser Ölauszug wird dann über die heißen Monate in die Sonne gestellt, um dort noch mehr der Lichtenergie zu speichern. Das Öl verfärbt sich dann ganz dunkelrot, ja blutrot. Nun wird der Ölansatz abgefiltert und in dunkle Flaschen gefüllt. 

 

Traditionellerweise werden vielerorts ein Johannisfeuer entzündet: früher wurde das Vieh durch das Feuer getrieben, um es gesund zu halten. Man wand sich Sonnwendgürtel aus Beifuß-Kraut und sprang damit über das Feuer, um den Gürtel darin anschließend zu verbrennen, und somit Glück und Gesundheit zu erhalten.

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