Ines Scheiblhofer
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Urpflanze: Ackerschachtelhalm/Zinnkraut

Diesen Ackerschachtelhalm-Wald habe ich auf einer Alm in Osttirol fotografiert.
Diese Urpflanze, die neben den Farnen und Moosen als erste Pflanzen unsere Welt besiedelten, fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Sie schickt ihre Rhizome bis zu 1,50 m tief in die Erde und reckt sich der Sonne entgegen, für mich ist er wie ein Mittler zwischen Himmel und Erde.
Der Stängel, wie auch jeder der Seitentriebe lässt sich wie ein Puzzle zerlegen und wieder zusammenstecken, daher auch der Name: Schachtelnhalm. Der Stängel und die Seitentriebe erinnert an die Wirbelsäule und genau zur Stärkung der Knochen, Haare, Nägel und Haut ist er auch geeignet. 

Der Ackerschachtelhalm enthält sehr viele wertvolle Inhaltsstoffe, vor allem Kieselsäure, aber auch zB Magnesium.
Der Tee wird als Kaltauszug (mind. 10 Std. im kalten Wasser ziehen lassen) oder als Heißauszug zubereitet und eignet sich sehr gut für reinigende Kuren, wird aber auch gerne Blasentees beigefügt.
Natürlich ist auch ein alkoholischer Auszug sinnvoll. Dieser wird tropfenweise kurmäßig verwendet, oder man fügt ihn tropfenweise einer bindegewebsstärkenden Creme hinzu.
Sein Zweitnamen "Zinnkraut" erinnert noch an eine frühere Verwendung zum Putzen von Zinn-Geschirr.

Bitte noch genau darauf achten, dass man auch wirklich den Ackerschachtelhalm und nicht einen seiner giftigen "Brüder" wie Sumpfschachtelhalm pflückt!

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